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Meine kleine Bücher Welt

Buch Empfehlungen. Viel Spaß beim durchstöbern


Meine bisherige Leseprobe:) Feedback in der Kommentar leiste.Tipps sind erwünscht :)

July saß auf Ihrer Fensterbank und beobachtete das Sommergewitter.Sie zählte die Sekunden von Donner zu Blitz, blickte zu den Wolken, die sich mächtig Türmten, als würden sie die Welt versuchenzu verschlingen. Die Spiegelung des Fensterglases zeigten lange braune Haare, volle rote Lippen und ein hübsches ovales Gesicht, ihre großen blauen Augenbegutachteten ihr Spiegelbild, ihre Haut war blass, jedoch nicht so blass, dass es kränklich aussah.
Als July den blick von sich abwandte,öffnete sie langsam das Fenster, um den feucht –kalten Duft des Regens in sich aufzunehmen. Ihre langen
braunen Haare wehten bei einem zarten Wind leicht nach hinten. Das Wetter lies langsam nach und der Regen gab einen Blick auf die Welt frei. July stand von ihrer Fensterbank auf und schlenderte die
Treppen hinunter, zog sich Ihre Chucks an, warf sich den schwarzen Pulli über und ging nach draußen.

Der Garten gab einen blick auf einen Wald frei, die Tore des Gartens sahen so aus, als ob sie einen tief in den Wald führen wollen.
Alte Eichen standen am Rand des Gartens, hinter ihnen eine
kleine, selbstgebaute Brücke die sich über ein kleines Bächlein streckte. July lief über die Brücke und betrat den Pfad des Waldes. Als sie von Bäumen umringt war, schloss July die Augen, atmete tief ein
und nahm den Geruch von Feuchter Erde, Moos, Laub war denn all diese Dinge zusammen ergaben einen wundervollen Duft.
Sie zog die Luft in Ihre Lungen, als wäre es einer der letzten Atemzüge.
July öffnete die Augen und sah einen Laubwald, der in einem satten Mai-grün in voller Pracht strahlte.
Langsam tropfte das Regenwasser von den Blättern auf das Laub nieder des letzten Jahres.

„Hey, July!“ plötzlich wurden ihre Gedankengänge von einer männlichen Stimme unterbrochen. Ihr Bruder.
Auf July´s Gesicht legte sich ein lächeln nieder. „Hey William“ begrüßte sie ihn. „Ich wusste dass ich dich nur hier finden konnte.“ William umarmte seine kleine Schwester leicht und schob sie dann in
Richtung Haus. „Hast du schon etwas gegessen? Ansonsten Koch ich jetzt noch etwas“ sagte er zu seiner Schwester. „Nein noch nicht, solange du kochst, lege ich mich kurz hin“ erwiderte sie. Den Gedanken daran, dass William sie bald allein lies, verstieß ihr einen kleinen Stich ins Herz. Denn dann war sie allein, und 5 Wochen ist eine lange Zeit. Sie ging hoch in ihr Zimmer und schmiss sich direkt auf ihr Bett und fiel gleich in einen leichten schlaf.

„July kannst du meine Tasche ins Auto packen? sonst kommen Papa und ich zu spät!“ sagte meine Mutter.“ Ja Mama ich bring sie dir der Rest ist schon alles im Wagen, hier ich habe euch noch ein
kleinen Proviant eingepackt“ ich reichte ihr einen kleine Tüte mit Brötchen und Saft. „ Danke mein Schatz, für deine 7 Jahre bist du schon so Erwachsen“ sie gab mir einen Kuss auf die Stirn und lächelte
mich an „Mama, Papa wollt ihr nicht endlich los? ich dachte ihr kommt sonst zu spät!“ sagte William. “Richtig mein Sohn, bis in zwei Tag tschüss July.“ Mein Vater gab mir einen Kuss auf die Wange und
drückte mich. Ich ging nochmal zu meiner Mutter und auch sie bekam einen Kuss von mir „ Mama ich werde euch vermissen. Papa ich hab dich lieb und Mama dich auch“. „Viel Spaß auf dem Boot „ sagte
William noch bevor sie los fuhren. Ich winkte ihnen hinterher. William ging ins Haus und ich folgte ihm. „Hey Willi da sitz ich lass mich in den Sessel!“
„Nein July jetzt will ich meine Serie gucken nerv mich jetzt bitte nicht geh doch hoch in dein Zimmer, Spiel mit deinen Puppen.“ Sagte er und schaltete den Fernseher an.
„Spielst du mit mir bitte Willi“ sagte July zu ihrem großen Bruder und zog ihm am Arm „Nein ich bin 17 und ich spiele nicht mit Puppen, außerdem bin ich ein Junge und kein kleines Mädchen“.
Schmollend rannte July in ihr Zimmer. Legte sich auf ihr Bett und schlief ein. Sie spürte noch, wie ihr Bruder ihr die Schuhe auszog, eine Decke über sie legte und ihr ins Ohr flüsterte „gute Nacht meine kleine“.
Ding Dong. Das Klingeln der Haustür machte sie wach. Neugierig schob sie ihren Kopf durch die Zimmertür um einen blick zu erhaschen, wer wohl nachts um diese Zeit klingelte.
July hörte zwei Männerstimmen von unten. Sie ging weiter in den Flur setzte sich auf die oberste Treppenstufe um einen blick auf sie zu werfen.William hatte beide Hände vordem Gesicht. Ein Mann legte ihm die Hand auf die Schulter, und sprach weiter
„ Es tut uns sehr leid, dass wir um diese Uhrzeit gekommen, sind aber Sie sollten es als erste erfahren. Morgen wir das Jugendamt kommen und mit Ihnen über ihre kleiner Schwester sprechen, wenn der Leichnam ihrer Eltern gefunden wird dann lassen wir es sie sofort wissen. Machen sie sich keine Vorwürfe oder Hoffnungen bei dem Sturm kann es keine überlebenden gegeben haben.“ Der Mann drückte dem schlurzendem William nochmals die Schulter, setzte
seinen Hut auf und verließ das Haus wie der andere Mann ebenfalls, der noch bei rauslaufen „mein Beileid“ murmelte. July stand auf und rannte zurück in ihr Zimmer, legte sich auf ihr
Bett und tat so als ob sie nichts von alle dem gehört habe. Nach Einigerzeit kam William in ihr Zimmer und setzte sich auf das Bett, er nahm eine hat von July Hand und begann zu
sprechen „July, ich muss mit dir reden.“ Er streichelte ihr sanft über die Wange. Sie öffnete die Augen und sah wie eine einzelne Träne über seine Wange lief, und sich am Kinn zu einem
Tropfen formte. „William was ist denn passiert? Warum weinst du?“ fragte July nervös, denn sie hatte zwar etwas von dem Gespräch mitbekommen, verstand jedoch nicht genau die
Situation.“ July, auf dem Meer gab es einen heftigen Sturm der sämtliche schiffe zerstörte und alles verwüstete“ Er drückte ihre Hand noch fester, eine zweite Träne kullerte seine Wange herunter „ Das Boot von Mama und Papa wurde an der Küste gefunden“ er hielt inne,
doch dann setzte er an und sprach weiter „es war völlig zerstört, Mama und Papa haben sie nicht auf dem Boot gefunden“ „Aber William was heißt das ? geht es Mama und Papa gut?“ July fing bitterlich an zu weinen und ich sah, dass es William nicht anders ging, doch er zeigte
den Schmerz nicht so sehr und zog seine kleine Schwester an sich heran, um sie in den Arm zu nehmen. July schaute ihn mit großen Augen an und sagte „Willi was ist mit Mama und
Papa jetzt?“ Ihm liefen die Tränen über die Wange und tropften weiter herunter. „July sie…sie kommen nicht mehr Nachhause. Nie mehr der Sturm war zu schlimm, sie sind beide Tod“.

July fasst sich auf ihre Stirn, sie war schweiß nass. July, es war ein Traum sagte sie sich in Gedanken, doch es war ein wahrer Traum. Immer wenn sie schlief, träumte sie davon. Ihre
Eltern hatten am 28.Okotber 1987 einen Unfall, ihre Leichen wurden nie gefunden, seit dem sorgte ihr Bruder William für sie. Heute ist er 27 damals war er 17. Es war der schlimmste
Tag in ihrem Leben. Sie setzte sich auf, und versuchte den Traum zu vergessen. Langsam
stieg sie vom Bett, und seufzte. July ging aus ihrem Zimmer die Treppen herunter, und wollte wissen was William heute gekocht hat „ hey July“ er grinste sie an, „ du bist eingeschlafen,
ich wollte dich nicht wecken, ich habe dein Leibgericht gekocht“ July hob die Deckel von den Töpfen hoch und ein zarter Duft von Tomaten Soße schoss ihr in die Nase. Er ist der aller
beste Koch der Welt. „ Das riecht wundervoll William du bist echt der beste, danke“ sie grinste ihn an und setzte sich ins Esszimmer, und wartete darauf das er mit dem Essen kam.
Als er endlich da war, aß July erst mal etwas und er fing an zu reden „Ist es denn okay wenn ich zu dem Praktikum gehe? es ist mir sehr wichtig“ „ Ja William geh nur, ich komme schon
zurecht, will ich hoffen, hast du deine Sachen schon gepackt?“ „Nein aber das muss ich jetzt machen in 1 Stunde geht der Flug.“ Er stand auf und packte seine Sachen. In der Zeit machte
July den Abwasch, als sie abtrocknete kam er in die Küche und sagte „ July ich muss jetzt los, sonst fliegt der Flieger ohne mich“ „Ja okay ich komm noch mit raus“ Sie nahm ihm eine
seiner vielen Tasche ab, und brachte ihn vor die Haustür. „ July das hier ist noch für dich“ er hielt ihr eine kleine Schatulle hin, als sie sie öffnete klappte ihr Kinn herunter und sie schaute
ihn ungläubig an „ Aber William das muss doch teuer gewesen sein“ er grinste sie an. In der Schatulle lag eine wunderschöne Kette, in Form einer liegenden 8, Unendlichkeit. Der Rand war besetzt mit kleinen Steinen die in allen Farben funkelten und der Rest war versilbert.
„Denkt immer dran July, Familie ist Unendlichkeit.“ Er half sie ihr anzuziehen „Danke William
sie … sie ist wunder schön. Ich werde dich sehr vermissen aber ich wünsche dir viel Glück auf deiner Reise. Du fehlst mir jetzt schon“ „ Du mir auch Schwesterherz.“ Als er fuhr winkte ich ihm noch einmal hinterher und tatsächlich ich vermisste ihn jetzt schon total. Kurz winkte sie William hinterher, und ging dann ins Haus. Sie wusste nicht ganz was sie jetzt tun sollte, also beschloss July sich auf die Couch zu setzte und Fern zu sehen. Sie schaltete herum und blieb auf einer Komödie stehen, Sie fand sie nicht lustig aber wenigstens etwas Ablenkung. Als July
auf die Uhr schaute war es schon 21:30 Uhr. ‘Oh man mir ist gar nicht aufgefallen das die Zeit so schnell vorbei gegangen ist‘ dachte July sich und beschloss sich ins Bett. Sie schaltete den Fernseher aus und machte sich ins Bad, putzte ihre Zähne und zog einer ihrer Schlaf
Short an.

Sie fiel in einen Traumlosen schlaf und wurde mitten in der Nacht wach. July schaute auf dem Handy 4:46 Uhr. Sie war noch total müde und versuchte wieder einzuschlafen, aber irgendwas ließ sie nicht schlafen. Sie ging runter und holte sich ein warmes Glas Milch, was William ihr immer brachte wenn sie nicht einschlafen konnte.
Plötzlich bekam July entsetzliche schmerzen am ganzen Körper, es fühlte sich an als ob sie verbrennen würde. Sie schrie und krümmte sich am Boden und bekam kaum noch Luft. Ihre
Sichtfelder wurden immer schwärzer, am Rand hörte sie noch wie das Glas auf dem Boden zerbrach und irgendwann viel July in die Bewusstlosigkeit. Durch ein Rauschen wachte sie
auf. Ihr Kopf dröhnte, sie fühlte sich Müde doch ihr Puls raste. Die Splitter des Glases lagen unter ihrem Arm, ein paar steckten auch in ihm. „Mist“. Fluchend rappelte July sich auf die
Beine. Als sie es zu der Wohnzimmercouch schaffte, setzte sie sich und zog die zwei großen Glassplitter aus ihrem Arm heraus. Ein Geruch nach Eisen setzte sich in ihre Nase. Blut.

Auf dem kleinen Tisch lagen Taschentücher, die ihr kurzerhand als Tupfer dienten. July drückte sie sich auf die zwei Schnittwunden. Sie legte die Tupfer bei Seite und ihr Blick viel
auf den flimmernden Fernseher. Hatte ich ihn nicht ausgemacht? ‘dachte sie sich. Plötzlich wurde sie von einer Nachrichtensprecherin unterbrochen „Guten Morgen, mein Name ist
Larissa Strey und wir berichten weiter live von der Unfallstelle des Flugzeug Absturzes der Airline 520 heute Morgen um ca. 5:00 Uhr. Ich gebe nun weiter an meinen Kollegen Hendrik
Spear der Vorort für sie da ist. Hendrik was meinen Sie zu der Momentanen Situation?“ „Hallo Larissa, zurzeit gibt es nur wenige Angaben von überlebenden. Aus vertraulichen
Quellen kann ich entnehmen das falls es eine Anzahl von überlebenden geben sollte sie äußerst gering ist. Das Flugzeug wurde in der Luft anscheinend in mehrere Teile zerrissen.
Wie es passieren konnte, ist noch unklar. Doch es ist mit vielen toten zurechnen“- Sie schauderte es war merkwürdig, es schien als schaue der Nachrichtensprecher direkt in ihre
Augen. Kalt lief July das Wasser den Rücken runter. Bis ihr etwas bewusst wurde. Flug 520. ‚Flug 520!nein‘. Ihr Herz zog sich zusammen. Sie wusste nicht was es bedeutete aber eins
wusste sie: es war Williams Flugzeug. Ohne Überlebende. Sie stand auf öffnete die Haustür. Ein kalter Wind brach herein.

Kalt wie der Tod.
Ohne Gedanken lief sie nach draußen.
Sie sah nichts, sie fühle nichts außer einen schmerz der ihr alles was sie besaß raubte.
Sie rannte.
Ihr Gesicht war Nass, nicht nass von Regen sondern von Tränen.
Sie schrie, wie noch nie zuvor in ihrem Leben.
Sie rannte schneller,
fiel und wurde plötzlich von einer schwarzen Dunkelheit verschlungen…

13.6.15 13:48

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